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An der Waldbar

Aktualisiert: 12. Dez. 2022

Leckere und gesunde Getränke mit Fichte und Tanne


Tanne oder Fichte? Wenn es um den Christbaum geht, ist das Geschmacksache. Bei der Zubereitung köstlicher Getränke darf man gerne mischen. Auch wenn die Fichte als Brotbaum der Forstwirtschaft mittlerweile das Bild unserer heimischen Wälder beherrscht, entdeckt man an ein paar typischen Unterscheidungsmerkmalen sicher auch die ein oder andere Tanne. Das feinaromatische, leicht zitronige Aroma der grünen Nadeln – botanisch Blätter – verleiht nicht nur Zucker, Salz, Ölen und dem bekannten Maiwipfelsirup eine wunderbare Note. Auch im Winter verfeinern die Nadeln der immergrünen Gehölze Getränke und Speisen mit ihrer hervorragenden Note. Obendrein fungieren sie mit ihrem hohem Vitamin C-Gehalt als Immunbooster in der kalten Jahreszeit.




Basismischung Waldsaft


Zutaten:

  • 1 Handvoll Fichten- und/oder Tannennadeln

  • 250 ml (naturtrüber) Apfelsaft

  • 200 ml Wasser

  • 1 Prise Zimt

  • Honig oder Fichtenzucker zum Süßen

Zubereitung:

  • Nadeln fein hacken

  • In einem hohen Behälter alle Zutaten mit dem Pürierstab gut mixen

  • 1 Tag im Kühlschrank durchziehen lassen

  • Abseihen, pur genießen oder weiterverarbeiten


Weiterverarbeitung

  1. Pur: Als Immunbooster-Shot pur mehrmals über den Tag verteilt trinken

  2. Smoothie: Basismischung mit 1 kleinen Apfel, 1 reifen Kiwi, 100 g Heidelbeeren, 1 TL geschroteten Leinsamen im Hochleistungsmixer pürieren

  3. Forest-Punsch (Heißgetränk für kalte Tage): Basismischung mit 250 ml starkem Apfeltee, 3 Nelken oder getrocknete Nelkenwurz, 1 Zimtstange und dem Mark einer Vanilleschote im Topf erhitzen. Etwa 10 Minuten bei geringer Hitze durchziehen lassen. Mit Zweig als Löffelersatz servieren.

  4. Pur als Marinade für Obstsalate oder in kleinen Mengen als Würze z.B. auch für Blattsalate


Wald-Oxymel

Die heilende und stärkende Wirkung von Oxymel – auch Sauerhonig genannt – machte man sich schon in der Antike zu Nutze. Ob allgemeine Kräftigung oder Stärkung der Immunabwehr und zur Rekonvaleszenz, sanfte Hilfe bei Magen-Darmproblemen oder Erkältungskrankheiten...die Mixtur aus Essig und Honig ist ein echter Allrounder, der obendrein noch sehr erfrischend schmeckt. Durch Zugabe von passenden Kräutern lässt sich das Getränk nicht nur köstlich aromatisieren, sondern die gewünschte Wirkung noch verstärken. Auch Fichten- und Tannennadeln eignen sich perfekt für die Herstellung eines feinen Wald-Oxymels.


Zutaten:

1 Handvoll Fichten- oder Tannennadeln

100 ml Bio-Apfelessig

300 g (Wald-)Honig

(Menge nach Bedarf anpassen: 1 Teil Essig, 3 Teile Honig)


Zubereitung Heißmethode:

Zerkleinerte Nadeln in Apfelessig ca. eine halbe Stunde bei geringer Hitze sanft köcheln lassen. Anschließend etwa handwarm abkühlen lassen und abseihen (z.B. mit Teefiltertüten). Warmen Essig mit Honig vermengen. In ein sauberes, desinfiziertes Glas umfüllen.


Zubereitung Kaltmethode:

Klein gehackte Nadeln mit Essig und Honig in ein sauberes, desinfiziertes Schraubglas füllen. Gut mischen. Mixtur 2-4 Wochen an einem dunklen Ort ziehen lassen, dabei immer wieder schütteln, damit die Wirkstoffe aus den Kräutern besser ausgelöst werden. Anschließend abfiltern (ggf. leicht erwärmen, damit das Absieben der Kräuter leichter möglich ist). In einem sauberen Glas aufbewahren.


Zur Immunstärkung täglich 1 TL solo oder iin Wasser aufgelöst einnehmen.





368 Ansichten2 Kommentare

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2 comentarios


Nadine Winter
Nadine Winter
14 ene

Kann man den Honig auch weg lassen?

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susiforster
29 ene
Contestando a

Sorry für die verspätete Antwort. Das habe ich leider übersehen. Den Waldsaft kannst du selbstverständlich ohne Honig genießen. Die Süße ist reine Geschmacksache. Bei der Zubereitung von Oxymelen ist Honig tatsächlich essenzieller Bestandteil und somit nicht vegan. Aber Du kannst die Kraft der Nadeln und Wildkräuter auch über andere Zubereitungsformen wie Kräuteressige oder -tinkturen nutzen.

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